Steckbrief Fische und Wirbellose

Knabberfische

In der DATZ  11/2013 wurde von  Rechtsanwalt Dietrich Rössel über die rechtlichen Grundlagen zur „Nutzung“ von Knabberfischen berichtet. Einhellig war die Meinung, dass man Fische doch nicht dazu missbrauchen darf, kosmetischen Zwecken zu dienen. Darf man überhaupt Fische halten, damit sie bestimmte Zwecke erfüllen?

 

Ich habe eine Zeit lang ein privates Knabberfischaquarium betrieben und absolut nicht den Eindruck gewonnen, damit den Fischen etwas schlechtes getan zu haben.

 

Ich denke, man muss das Thema schon ehrlich und differenziert betrachten. Mehr dazu im Leserbrief:

CPO- vom Ei zum Kresbs

Die kleinen orangen Zwergkrebse, auch CPO genannt (Cambarellus patzcuarensis var. Orange) aus Mexiko sind prinzipiell leicht zu vermehren. Auch bei mir haben die Weibchen immer wieder Eier gehabt, allerdings konnte ich bisher keine Jungtiere durchbringen. Auch wenn ich die tragenden Weibchen einzeln setzte, mit viel Versteckplätzen für die Jungtiere, kam nie ein Krebs hoch.

Im Sommer 2017 hatte ich eine 6er Gruppe COP´s (2,4) in einer Gitterbox im Garten (ca. 500 Liter mit viel Laub und einem kleinen luftbetriebenen Schwammfilter) untergebracht. Im Herbst konnte ich dann neben den Alttieren auch einige Jungtiere „ernten“. Von den alten CPOs war ein tragendes Weibchen war dabei. Diese wurde gleich extra gesetzt. Ein 20 Liter Aquarium mit viel Versteckplätzen, einem Schwammfilter und etwas Sand als Bodengrund war das neue Domizil.

Die Eier entwickelten sich sichtlich. Das Weibchen zeigte sich immer wieder brav, so dass ich einige Bilder machen konnte. Nach etwa 10 Tagen erkannte man deutlich, dass die Eier sich entwickelten. Zunächst schwarz, waren sie nun hell und man erkannte die Krebslarven darin. Nach weiteren 4 Tagen schlüpften die Krebse und wurden von der Mutter entlassen.

Sicherheitshalber entfernte ich das Alttier sofort. Die Jungkrebse waren nur etwa 8 mm groß- das Bild ist leider schlecht. Ich fütterte mit Artemia, Staubfutter und Blättern.